Institut für Altertumswissenschaften Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

Mainzer Archäologie Online

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MAO 1
Peter Haupt, Römische Münzhorte des 3. Jhs. in Gallien und den germanischen Provinzen: Datenbank
Die auf dem Stand von 1998 befindliche Datenbank (Access 97, Autor: Peter Haupt) beinhaltet 1724 münzdatierte Hortfunde mit einem terminus post quem zwischen 180 und 284 n. Chr. Das Arbeitsgebiet umfaßt dabei Deutschland (germanische Provinzen und die Belgica), Frankreich, die Schweiz sowie die Benelux-Staaten.
Die Datenbank ist Teil der Dissertation „Römische Münzhorte des 3. Jhs. in Gallien und den germanischen Provinzen“, die 2001 im Verlag Bernhard Albert Greiner (Remshalden) erschienen ist. Dort finden sich weitere Erläuterungen zur Datenbank sowie der auswertende Teil. Download:hortfunde,mdb (ca. 2,6 MB)
In unregelmäßigen Abständen werden an dieser Stelle in Teilen korrigierte und ergänzte Versionen der Datenbank „Hortfunde“ zum Download angeboten. Zur Zeit steht das Download der Version 5  vom 14. Januar 2004 (ungezipt) zur Verfügung.Enthalten sind aktuell 1776 münzdatierte Hortfunde. Meldungen von Neufunden und übersehenen Altfunden an den Autor werden dankbar entgegengenommen.
MAO 2
Oliver Gupte, Die knieförmig gebogenen Fibeln der römischen Kaiserzeit: Grabtabelle und Vorbemerkungen
Die Grabtabelle und die zugehörigen Vorbemerkungen gehören zur in den UPA (110, 2004) publizierten Dissertation. Stand: Sommer 1997 MAO2
MAO 3-6
„Archäologische Beiträge zur Gender-Forschung“; Hauptseminar im Sommersemester 2003* Leitung: Dr. M. Struck
*Das Seminar wurde mit Mitteln zur Frauenförderung des Frauenbüros der Johannes Gutenberg-Universität Mainz finanziertMit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich aus der Frauenforschung die sogenannte Gender-Forschung, die davon ausgeht, dass das Geschlecht überall präsent ist und über alle sozialen Beziehungen hinaus geht. Gender-Forschung stellt sich als ein interdisziplinärer Wissenschaftszweig dar. Ziel des Seminars war es deshalb zu erkunden, in wieweit die Archäologie mit Hilfe ihrer, d. h. der materiellen Quellen Beiträge zur Erforschung des Geschlechterrollenverständnisses und der Geschlechterrollenverteilung in der Vor- und Frühgeschichte, also der Zeit weitgehender Schriftlosigkeit, leisten kann. Zu diesem Zweck waren die Seminarteilnehmer gebeten, den jeweiligen Forschungsstand zu den einzelnen vor- und frühgeschichtlichen Perioden zu recherchieren. Da die klassisch-römischen Verhältnisse auch für die Frühgeschichte Mitteleuropas von Bedeutung sind, wurden sie ebenfalls behandelt.
Es hat sich gezeigt, dass die bisher geleisteten archäologischen Untersuchungen durch das Einbringen der sozialen Kategorie Gender zwar zu einer Erweiterung unseres Verständnisses von vor- und frühgeschichtlichen Gesellschaften geführt haben, die Quellen jedoch nur stark eingeschränkte Aussagen zulassen. Lediglich für die Steinzeit kann die Archäologie aus Mangel an Beweisen, die Hypothese eines Ur-Matriarchats widerlegen, die von anderen Disziplinen aufgestellt worden ist. Aus diesem Grund haben sich die Seminarteilnehmer für eine Korrektur des Seminartitels ausgesprochen, da es eigentlich um „Beiträge der Genderforschung zur Interpretation vorgeschichtlicher Quellen“ ging. Am zutreffendsten scheint es zu sein, von „Archäologie und Genderforschung“ zu sprechen, womit auch die Wechselbeziehungen zum Ausdruck kommen.
Da die Gender-Forschung in der deutschsprachigen Archäologie noch in den Kinderschuhen steckt, wollen wir einige Hausarbeiten aus dem Seminar, die einem Forschungsüberblick dienen, über das Internet einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und hoffen, dadurch zu weiterer Beschäftigung mit diesem Problemkreis anzuregen.

  Mainz im Mai 2004                                                             A. Deicke, N. Richter, M. Struck und R. Zumann

Ergebnisse zur Genderforschung für das Paläolithikum (Rudolf Zumann) MAO3

Ergebnisse zur Genderforschung für das Neolithikum (Nadine Richter) MAO4

Ergebnisse zur Genderforschung in Bezug auf die weibliche Bevölkerung des römischen Britanniensunter besonderer Berücksichtigung der archäologischen Quellen (Aline Deicke) MAO5

Ergebnisse zur Gender-Forschung für das Klassische Rom von der Republik bis zur mittleren Kaiserzeit (Manuela Struck) MAO6

MAO 7
Patrick Jung & Isabel Kappesser, tabulae MoGontIacenseS. Raumbezogene Verarbeitung und Visualisierung archäologischer Funde und Befunde am Beispiel des römischen Mainz (Mogontiacum). MAO7

MAO 8
Christian Meyer, Man the Hunted MAO8

MAO 9
Peter Haupt, Patrick Jung & Ines Klenner, Kommentierte Bibliographie zur Archäologie Rheinhessens (Stand: 18.3.2010) MAO9
MAO 10
Patrick Jung, Die römische Nordwestsiedlung („Dimesser Ort“) von Mainz. Ein Beitrag zur Siedlungsgeschichte von Mogontiacum. Anhang 3: Namenstempel auf Terra Sigillata aus Mainz.
Der Datenbankbericht ist Teil der in den UPA publizierten Dissertation (zu weiteren Erläuterungen siehe dort S. 177-185). MAO10
MAO 11
Peter Haupt, Ein Nachtrag zu Datierung und Rekonstruktion des augusteisch-tiberischen Militärlagers von Belginum (Mainz 2010).
Manuskript aus dem Jahr 2003. MAO11